ETFs für Bitcoin

Juli, 2018

In den vergangenen Monaten hat die Debatte über eine mögliche Bitcoin-ETF-Zulassung bzw. deren Entscheidungstermin zu hitzigen Diskussionen geführt. Der Krypto-Markt möchte neue Liquidität, die eine ETF-Zulassung seitens der US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC mit sich bringen würde. Verspricht ein Bitcoin-ETF für Krypto-Investoren einen neuen Preisanstieg, sehen hingegen Personen, die sich der Technologie widmen und gegen einen regulierten Krypto-Markt sind, darin eine Fehlentwicklung. Bislang wurden alle Anträge bezüglich eines börsengehandelten Indexfonds von der Behörde abgelehnt. Die SEC hat insgesamt neun Anträge abgelehnt, bei denen es um das Listing und den Handel von verschiedenen Bitcoin (BTC)-Börsenhandelsfonds (ETFs) von u.a ProShares, Direxion und GraniteShares ging. Die SEC erklärte jedoch daraufhin, dass sie ihre Entscheidung noch einmal prüfen werde. Als Grund für die Ablehnung gab die Behörde an, dass die Produkte nicht den Anforderungen des Börsengesetzes entsprechen. Bitcoin-ETF hin oder her – es gibt Gründe, die sowohl für als auch gegen eine ETF-Zulassung sprechen. Quelle: https://www.btc-echo.de/warum-die-etf-debatte-ueberhitzt-und-die-sec-dem-bitcoin-wohlgesonnen-ist/

«Für die Massenadoption und die Anerkennung in der Gesellschaft wären ETFs ein grosser Vorteil. Negative ETF-Entscheidungen sind derzeit verständlich. Der Markt und die damit verbundene Infrastruktur benötigen weiteres Wachstum und mehr Transparenz; dann stehen den Zulassungen nichts mehr im Wege. Ein vergleichsweise gutes Beispiel ist Gold. Anleger finden es praktischer und bequemer, Gold über einen ETF zu besitzen, ebenso wie die Bitcoins. Die derzeitigen Ablehnungen geben dem Krypto-Ökosystem mehr Zeit, um seine notwendige Infrastruktur zu erweitern und zu stabilisieren, wodurch die technischen Gefahren einer massiven Transaktionsflut reduziert werden. Wenn die ETFs zu irgendeinem Zeitpunkt genehmigt werden, wird dies einen erheblichen Einfluss auf den Preis haben und insbesondere diejenigen, die an Kryptowährungen interessiert sind, werden es leichter finden, in Kryptowährungen ohne ein Wallet zu investieren. Allerdings gibt Kritiker (vor allem Krypto-Enthusiasten), die feststellen, dass ETFs den Fokus von der Kernfunktion der Kryptowährungen entfernen. Dies wird Banken wieder aktiv machen - also als Administrator von Kundenvermögen.»